Fifa ermöglicht Pfefferspray gegen Spieler

Zürich (dpo) – Nachdem die FIFA bereits vor einigen Monaten mit dem Einsatz von speziellen Farbspraydosen zur Kennzeichnung des 9,15 Meter – Abstandes bei Freistößen für weltweites Aufgesehen gesorgt hat, sorgt sie nun mit einer weiteren Regeländerung für einen Coup.

Nach öffentlicher Bekanntmachung durch den FIFA Pressesprecher in Zürich sollen Schiedsrichter eine weitere Spraydose zur Unterstützung erhalten. Diese werde jedoch mit einem von Polizeieinsätzen bekannten Reizstoff gefüllt, auch „Pfefferspray“ genannt. Die FIFA reagiert damit offensichtlich auf die überhand genommene Bepöbelung der Referees durch die Spieler. „Unsere Schiedsrichter sollen hiermit die Möglichkeit erhalten aufdringlichen und meckernden Spielern notfalls auch ohne Vorwarnung mit dem Einsatz des Reizstoffes gezielt in die Augen zu begegnen.“ Joseph Blatter ist nach eigener Aussage seit den Demonstrationen rund um Stuttgart 21 ein Anhänger des Pfeffersprays. „In Stuttgart hat man gesehen, wie wirkungsvoll die Dinger sind. Mir war damals sofort klar, das brauchen wir auch“, so der FIFA-Chef in einem Interview mit dem Postillon. In den nächsten Monaten sollen die FIFA Schiedsrichter nun eine mehrwöchige Schulung zum Einsatz des Reizstoffes erhalten. Eine gelbe Karte für Reklamieren werde aber dennoch auch neben der Verwendung des Pfeffersprays weiterhin ausgesprochen, so die FIFA Presseabteilung.

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